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Krebs und Krebs als Freunde

Zwei Menschen mit der Sonne im Krebs verstehen sich oft ohne viele Worte und schaffen schnell ein Gefühl von Zuhause. Schwierig wird es, wenn beide sich zurückziehen oder Kränkungen sammeln, statt sie anzusprechen.

Wie diese Freundschaft ist

Zwei Menschen mit der Sonne im Krebs finden meist leise zueinander. Oft beginnt es mit einem Gespräch am Rand einer Feier, einer gemeinsamen Erinnerung oder dem Gefühl, dass der andere sofort merkt, wenn etwas nicht stimmt. Die Sonne steht in der Astrologie für den Kern eines Menschen, und bei euch beiden ist dieser Kern sensibel, fürsorglich und Fremden gegenüber erst einmal vorsichtig.

Ihr gehört beide zum Element Wasser, das für Gefühl und Intuition steht. Außerdem seid ihr beide kardinal. Das heißt, dass dieses Zeichen gern etwas in Gang setzt. Im Alltag sieht das so aus: Einer schlägt einen Spieleabend vor, der andere hat schon die Snacks besorgt. Regiert wird der Krebs vom Mond, der ständig seine Gestalt wechselt, und ähnlich wechseln auch eure Stimmungen. Manchmal tragt ihr euch gegenseitig durch den Tag, manchmal seid ihr beide gleichzeitig erschöpft.

Wenn es schwer wird, gehört ihr oft zu den Ersten, die anrufen. Ein Topf Suppe vor der Tür, eine Nachricht nach einem Streit in der Familie, stundenlanges Zuhören: All das fällt euch leicht. Große Pläne braucht ihr dafür selten, ein ruhiger Abend auf dem Sofa genügt. Was eure Freundschaft im Einzelnen prägt, zeigt allerdings erst das ganze Geburtshoroskop, besonders der Mond und Merkur, der für Denken und Sprechen steht. Die Sonne erzählt nur einen Teil der Geschichte.

Was sie verbindet

Als Freunde versteht ihr, was zwischen den Zeilen steht. Du musst selten lange erklären, warum dich etwas beschäftigt, denn dein Gegenüber kennt das Gefühl aus eigener Erfahrung. Dadurch entsteht Vertrauen, und ihr könnt Dinge erzählen, die ihr sonst für euch behaltet.

Ihr erinnert euch außerdem an die Kleinigkeiten: den Geburtstag, die Prüfung nächste Woche, den Lieblingskuchen. Solche Aufmerksamkeit zeigt dem anderen, dass er zählt. Auch Zuhause spielt eine große Rolle. Ihr lasst euch gern zum Essen ein, kocht zusammen oder verbringt einen Feiertag in vertrauter Runde.

Beide denkt ihr in Verbindungen, nicht in Gelegenheiten. Deshalb hält eine solche Freundschaft oft über Jahre, selbst wenn ihr euch zeitweise seltener seht. Und weil ihr beide Initiative zeigen könnt, wartet nicht immer nur einer darauf, dass der andere sich meldet.

Wo es reibt

Die gleiche Empfindlichkeit, die euch verbindet, kann euch auch ausbremsen. Wenn dich ein Satz getroffen hat, ziehst du dich vielleicht zurück, und dein Gegenüber tut genau dasselbe. Dann sitzen zwei Menschen in ihrem jeweiligen Panzer und warten darauf, dass der andere den ersten Schritt macht. Der Krebs gilt als Zeichen, das Kränkungen lange im Gedächtnis behält, und zwei davon können sich gegenseitig an alte Verletzungen erinnern.

Auch Stimmungen stecken an. Ist einer von euch niedergeschlagen, zieht er den anderen leicht mit hinunter, und niemand bringt frischen Wind ins Gespräch. Dazu kommt die Neigung, sich eher um andere zu sorgen als um sich selbst. So kann es passieren, dass ihr beide helft, aber keiner offen sagt, was er selbst braucht.

Unterschätzt auch nicht, wie schnell euer Kreis eng wird: Neues und Ungewohntes wird manchmal gemieden.

So bleibt die Freundschaft stark

Sprecht Verletzungen früh und in einfachen Sätzen an, etwa: „Das hat mich gestern getroffen, können wir kurz reden?“ Das ist leichter, als tagelang zu grübeln. Verabredet außerdem, dass Rückzug erlaubt ist, aber nicht länger als ein, zwei Tage dauert, ohne dass sich einer meldet.

Plant ab und zu etwas, das nicht nach Sofa klingt: eine Wanderung, ein Konzert, ein Kurs. Neue Eindrücke bringen Bewegung in die Freundschaft. Auch Humor hilft, wenn die Stimmung kippt.

Fragt einander nicht nur „Wie geht es dir?“, sondern auch „Was brauchst du gerade?“ So bleibt die Fürsorge nicht einseitig. Und lasst andere Freunde in euren Kreis, damit die Nähe nicht zur Enge wird.

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Häufige Fragen

Können Krebs und Krebs beste Freunde sein?

Ja, das ist gut möglich, denn ihr versteht euch oft auf einer gefühlsmäßigen Ebene und teilt ähnliche Werte. Wichtig ist, dass ihr Konflikte offen anspricht, statt euch zurückzuziehen. Dann kann daraus eine sehr vertraute Freundschaft wachsen.

Wer ist in dieser Freundschaft loyaler?

Beide neigen zu großer Treue, deshalb gibt es meist kein klares Gefälle. Loyalität zeigt sich bei euch eher in Taten, etwa im Zuhören oder Dasein in schweren Zeiten. Wie stark das im Einzelfall ist, hängt auch von den übrigen Stellungen im Horoskop ab.

Was unternehmen zwei Krebs-Freunde gern zusammen?

Häufig sind es gemütliche Dinge: gemeinsam kochen, Filme schauen, lange Spaziergänge oder ein Besuch bei der Familie. Auch Ausflüge ans Wasser passen gut zu euch. Ein paar neue Aktivitäten sorgen dafür, dass die Freundschaft lebendig bleibt.

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